Amnesty International Bezirk Bremen-Weser-Ems

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Bezirk Bremen-Weser-Ems

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Bremen-Weser-Ems, Hinweise darüber, wie Sie Amnesty International unterstützen können und Berichte über lokale AI-Veranstaltungen. Allgemeine und aktuelle Informationen über Amnesty International finden sie auf der nationalen http://www.amnesty.de/ oder internationalen http://www.amnesty.org/ Homepage von Amnesty International. Besuchen Sie uns auch auf facebook und twitter.

Polizisten auf dem Taksim-Platz in Istanbul (Archivbild): © Scott Peterson/Getty Images

Samstag, 9.6.2018

MAHNWACHE ZU TÜRKEI: Taner Kilic 1 Jahr in Haft! Taner war AI-Generalsekretär von AI-Türkei

12 - 13 Uhr vor dem Dom

Am 6.6. vor einem Jahr wurde unser Freund und Kollege Taner Kılıç in der Türkei festgenommen und befindet sich seitdem im Gefängnis. Er ist Menschenrechtsanwalt und der Ehrenvorsitzende von Amnesty International in der Türkei. Das Verfahren gegen ihn basiert auf dem absurden Vorwurf der "Mitgliedschaft in einer bewaffneten terroristischen Organisation". Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Taner Kılıç hat nichts verbrochen. Er sitzt einzig und allein in Haft, weil er sich als Menschenrechtsverteidiger und Anwalt für andere eingesetzt hat. Taner Kılıç war einer der ersten Anwälte, die sich in der Türkei für die Rechte von Geflüchteten stark gemacht haben. Er hat sich der Aufgabe verschrieben, die Lage von Schutzsuchenden in der Türkei zu verbessern.


Werden Sie aktiv! Beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition und fordern Sie Justizminister Abdulhamit Gül auf, Taner Kilic freizulassen freizulassen:

https://https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/tuerkei-fuer-die-meinungsfreiheit-der-tuerkei

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indische Nationalflagge

Dienstag, 12.6.2018

Vortrag „Der Streit um die Menschenrechte in Indien (am Beispiel der Gewalt an Frauen)“

Referent : Dr. Michael Gottlob, Amnesty International Ko-Gruppe Indien , Berlin

In Kooperation mit dem India Study Centre der Hochschule Bremen
Vortrag 12. Juni 2018, 18.00 Uhr – im Haus der Wissenschaft, Sandstrasse 45, 28195 Bremen, 1. Etage Olberssaal

Der Vortrag von Michael Gottlob fällt gerade wieder in eine Zeit, wo Gewalt an Frauen und insbesondere an Minderjährigen Dalits und Adhivasis zunimmt. Wir wollen sowohl mit unserer Öffentlichkeitsarbeit als auch durch Petitionen für Inhaftierte ohne Anklage oder Rechtsbeistand uns immer wieder an die zuständigen Politiker und Behörden Indiens wenden. Dies wollen wir auch zunehmend mit Kooperationspartnern in Bremen tun, um unserer Stimme noch mehr Gewicht zu verleihen. '''

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murhabazi

Samstag, 11.8.2018

MAHNWACHE ZUM KONGO: MENSCHENRECHTLER_INNEN IN GEFAHR

12 - 13 Uhr vor dem Dom

Die Demokratische Republik Kongo ist seit mehr als 20 Jahren Schauplatz blutiger Konflikte. Tausende von Kindersoldatinnen und Kindersoldaten wurden in diesen Auseinandersetzungen eingesetzt – bis heute. Einige mutige Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger kämpfen seit Jahren dafür, etwas an dieser Situation zu ändern. Dafür werden sie selbst von regierungsnahen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen angegriffen. Neue, ins Parlament eingebrachte Gesetze drohen die Menschenrechtsarbeit im Land weiter zu erschweren. Murhabazi Namegabe setzt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten dafür ein, dass ehemalige Kindersoldatinnen und Kindersoldaten eine Zukunft haben. In seinen "Freiwilligenbüros für Kinder und Gesundheit" (BVES) werden ehemalige Kindersoldatinnen und -soldaten und Mädchen, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind, medizinisch und psychologisch behandelt. BVES gelingt es, 85 Prozent der Kinder wieder mit ihren Familien zu vereinen. Da Namegabe und die Mitarbeitenden von BVES Zeugen von Kriegsverbrechen durch bewaffnete Gruppierungen und Militärangehörige an Kindern sind, werden sie ständig unter Druck gesetzt und erhalten täglich Drohungen. Namegabe ist gezwungen, seine Aufenthaltsorte beständig zu wechseln, um nicht Opfer von Angriffen zu werden. Trotz dieser Bedrohungen setzen sich er und andere Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtler weiter unablässig für die Zukunft der Menschen in der DR Kongo ein.
Werden Sie aktiv! Beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition und fordern Sie den Justizminister auf, willkürliche Festnahmen und andere Schikanen gegenüber Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger sofort zu beenden und für die Sicherheit von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern zu sorgen. https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/menschenrechtlerinnen-und-menschenrechtler-im-kongo-schuetzen

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