Amnesty International Bezirk Bremen-Weser-Ems

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Bezirk Bremen-Weser-Ems

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über die Gruppen im Bezirk Bremen-Weser-Ems, Hinweise darüber, wie Sie Amnesty International unterstützen können und Berichte über lokale AI-Veranstaltungen. Allgemeine und aktuelle Informationen über Amnesty International finden sie auf der nationalen http://www.amnesty.de/ oder internationalen http://www.amnesty.org/ Homepage von Amnesty International. Besuchen Sie uns auch auf facebook und twitter.

Menschen

18.4.-15.5.2018

FOTOAUSSTELLUNG "MENSCHEN AUF DER FLUCHT"

Bürgerzentrum Vahr, Berliner Freiheit 10, 28327 Bremen

Die beeindruckenden Bilder erlauben einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen: Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellscha$licher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen? Große Fluchtbewegungen sind nichts Neues. Die Ausstellung umreißt die vergangenen 70 Jahre und blickt zurück bis zum Zweiten Weltkrieg – einer Zeit massiver Vertreibungen. Während der Ausstellung können Sie über unser W-LAN einen AudioGuide auf ihrem Smartphone nutzen.

Die in der Kooperation zwischen Amnesty International und der Fotoagentur Magnum entstandene Fotoausstellung „Menschen auf der Flucht“ besteht aus 31 Fotos im A3-Format und zeigt Menschen auf der Flucht im Zeitraum von 1948 bis heute. Dabei handelt es sich um eindrucksvolle Bilder aus allen Teilen der Welt, von Syrien, Irak und Libyen über Vietnam, Hongkong und Russland bis hin zur Türkei, Griechenland, Österreich und Frankreich. Die Fotos zeigen Momentaufnahmen der Flucht, aber auch, wie diese zum neuen Lebensalltag wird und Notlösungen zum Dauerzustand werden. Durch die unterschiedlichen Zeitpunkte und auch Orte der Motive zeigt die Ausstellung, dass Flucht seit 70 Jahren ein gegenwärtiges Thema darstellt und sich die Gegebenheiten in den letzten sieben Jahrzenten global gesehen kaum geändert haben. Ein Audioguide, der mit einem Smartphone vor Ort abgerufen werden kann, führt durch die Ausstellung. Für Schüler_innen gibt es einen Aufgabenzettel, mit dem sie durch die Ausstellung gehen und so zu einem besseren Verständnis kommen sollen. Es liegt Informationsmaterial von Amnesty International aus, sowie eine aktuelle Petitionsliste: "Keine Abschiebungen nach Afghanistan". Hier geht es zur Petition - jetzt mitmachen!

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Polizisten auf dem Taksim-Platz in Istanbul (Archivbild): © Scott Peterson/Getty Images

Samstag, 28.4.2018

MAHNWACHE ZU TÜRKEI: U-Haft nach Antikriegsprotesten

12 - 13 Uhr vor dem Dom

Drei Istanbuler Gerichte haben gegen insgesamt zehn Studierende der Universität Boğaziçi wegen „Propaganda für eine terroristische Organisation“ Untersuchungshaft verhängt und sieben weitere gegen Kaution freigelassen. Am 19. März hatten die Studierenden friedlich gegen den türkischen Militäreinsatz in Afrin im Norden Syriens protestiert. Sie müssen umgehend und bedingungslos freigelassen werden.


Werden Sie aktiv! Beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition und fordern Sie Justizminister Abdulhamit Gül auf, Studierenden der Universität Boğaziçi freizulassen:

https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/u-haft-nach-antikriegsprotesten

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Website

Dienstag, 1.05.2018

1. Mai – DGB Hauptveranstaltung auf dem Domshof um 12 Uhr und auf dem Sedanplatz in Vegesack von 10-11 Uhr

Als Mitglieder von Amnesty International sammeln wir wieder Unterschriften, dieses Mal für bedrohte Gewerkschafter im Iran
Der Iran hat den Pakt der Vereinten Nationen unterzeichnet, wonach jeder das Recht hat einer Gewerkschaft seiner Wahl beizutreten oder eine Gewerkschaft zu gründen. Unabhängige Gewerkschaften sind im Iran aber immer noch nicht zugelassen. Nach der islamischen Revolution im Iran waren freie Gewerkschaften zunächst ganz verboten. In Betrieben waren nur die „Islamischen Räte“ (Shora-ye Eslami) erlaubt, welche für die „Verkündigung und Verbreitung der islamischen Kultur“ zuständig sind und die Aufgabe haben, „Störungen und unerwünschte Vorfälle“ zu melden. Ihre Mitglieder müssen das Prinzip der religiösen Führerschaft anerkennen und sich für den Islam engagieren. Erst seit 2003 dürfen Arbeitnehmer_innen Gewerkschaften gründen oder ihnen beitreten, sie werden aber in der Realität unterdrückt und in ihrer Arbeit behindert. Unter den bestehenden Vorschriften können Islamische Räte und unabhängige Gewerkschaften nicht in einem Betrieb vertreten sein. Trotz der Unterdrückung haben Arbeitnehmer_innen im Iran Vereinigungen und Organisationen gebildet, um u.a. gegen einbehaltenen Lohn und schlechte Arbeits-und Lebensbedingungen zu protestieren.

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