Wie jedes Jahr wird Amnesty wieder bei der Maikundgebung des DGB dabeisein und Unterschriften für verfolgte Gewerkschafter*innen sammeln. Treffpunkt: AI-Infostand auf dem Domshof ab 11:00 Uhr.
Wie schon in den vergangenen Jahren stellt die IG Metall im Rahmen ihrer Kooperation mit Amnesty International zum 1. Mai Soli-Postkarten für inhaftierte Gewerkschafter*innen zur Verfügung.
In diesem Jahr richtet sich der Protest gegen die Inhaftierung von Volha Brytsikava (ehemalige Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaft in der Ölraffinerie Naftan; Belarus) und Lee Cheuk-yan (ehem. Generalsekretär des unabhängigen Gewerkschaftsbundes von Hongkong), die aufgrund ihres gewerkschaftlichen Engagements – teilweise ohne rechtskräftige Verurteilung – seit Jahren inhaftiert sind. Infos zu den beiden hier.
AUSGEBEUTET UND IM STICH GELASSEN! UNTERSTÜTZE DEN KAMPF FÜR DIE RECHTE DER TEXTILARBEITER*INNEN!

Textilarbeiter*innen in Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka kämpfen täglich ums Überleben und müssen dabei sexuelle Belästigung, unbezahlte Überstunden, niedrige Löhne, überhöhte Produktionsziele, schlechten oder gar keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung und andere ausbeuterische Bedingungen erleiden, um ihre Familien zu ernähren. Diese Ausbeutung würde wahrscheinlich nicht ignoriert werden, wenn sie einer Gewerkschaft angehörten. Doch genau dieses Recht wird den Textilarbeiter*innen weitgehend verweigert. Daher müssen die Regierungen in Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka Textilarbeiterinnen und Textilarbeitern endlich das Menschenrecht auf Vereinigungsfreiheit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen garantieren. Unterstütze diese Forderung mit Deiner Unterschrift!
Einzelbrief an Pakistans Premierminister
Ausbeutung für unsere Kleidung: So werden Arbeitsrechte in der Textilindustrie unterdrückt
„Wenn Arbeiter*innen ihre Stimme erheben, werden sie ignoriert. Wenn sie versuchen, sich gewerkschaftlich zu organisieren, werden sie bedroht und entlassen. Und wenn die Arbeiter*innen schließlich protestieren, werden sie geschlagen, beschossen und festgenommen.“
Postkarte